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Speyerer Rundschau - Samstag, 09.02.2013

Stadt

Förster wehren sich gegen Stellenabbau

Drohen an der Speyerer Rucksackschule weitere Einschnitte?
Die Forstamt-Chefin sagt nein, Mitarbeiter befürchten jedoch das Gegenteil.

Mehr als ein Drittel der Stellen in der Forstverwaltung sind seit 1990 landesweit weggefallen. Die Industriegewerkschaft (IG) Bau und der Bund Deutscher Forstleute (BDF) rufen jetzt zum Protest gegen weitere Kürzungen auf. Im für die Speyerer Region zuständigen Forstamt Pfälzer Rheinauen (Sitz: Bellheim) sei die Situation zwar nicht so dramatisch wie im Landesschnitt, sagt Leiterin Monika Bub. Doch verfolge sie die Entwicklung mit großer Sorge.

Mitarbeiter des Forstamts haben in den vergangenen Tagen eine E-Mail an Personen in unterschiedlichen Funktionen versandt, in der sie über ihren aufgrund des Stellenabbaus schwerer gewordenen Arbeitsalltag informieren. Sie werben damit für Unterstützung für die gemeinsame Resolution „PRO-Landesforsten 2013“ von IG Bau und BDF. Die Resolution soll im März an Landesforstministerin Ulrike Höfken (Grüne) übergeben werden.

Forstamtsleiterin Bub erklärt sich solidarisch mit dem Aufruf. „Landesweit gesehen ist die Forstverwaltung inzwischen völlig unterbesetzt“, erklärt sie auf Anfrage. „Seit 1990 sind 34 Prozent der Stellen abgebaut worden. Das ist so dramatisch, weil durch die sehr wenigen Neueinstellungen der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter auf deutlich über 50 Jahre angestiegen ist. Außerdem sind wir in der Fläche nicht mehr so präsent wie früher, denn die Reviere sind größer geworden. Wir können nicht mehr das gesamte Leistungsspektrum abdecken.“

In den Rheinauen sei die Situation derzeit besser als an vielen anderen Orten, so Bub: „Bei uns wurden noch relativ viele Stellen wiederbesetzt, weshalb der Altersdurchschnitt bei etwas unter 50 Jahren liegt. Doch auch uns fällt es immer schwerer, unsere Aufgaben zu erfüllen.“ Die in Speyer angesiedelte Außenstelle für forstliche Umweltbildung („Rucksackschule“) etwa habe in den Vorjahren einen empfindlichen Stellenabbau erlitten. Von 3,5 Stellen seien nur 1,5 übrig geblieben. „Ein weiterer Abbau ist bei der Rucksackschule aber nicht geplant. Ihr Bestand ist nicht gefährdet“, sagt Bub.

In der E-Mail von Mitarbeitern des Forstamts heißt es hingegen, dass „ein weiterer Stellenabbau, davon auch betroffen die Rucksackschule, geplant ist“. Ob es zu weiteren Personalkürzungen kommen werde, entscheide sich bei den bevorstehenden Beratungen im Landtag zum Doppelhaushalt 2014/15.

Nach Angaben in der Resolution gibt das Land 1,50 Euro je Bürger und Monat für die Forstverwaltung aus. In Rheinland-Pfalz, dem Bundesland mit dem größten Anteil von Wald an der Gesamtfläche (42 Prozent), seien die Personaleinsparungen beim Forst drastischer als bei anderen Verwaltungen gewesen.

Forstamtsleiterin Bub erinnert an die Auflösung der drei Forstdirektionen und die Konzentration von deren Aufgaben bei einer Zentralstelle in Neustadt 2002 und an die Verringerung der Anzahl der Forstämter von 106 auf 45 sowie der Reviere von 750 auf 430 im Jahr 2004. Aber: Die Stellenstreichungen im Zusammenhang damit gehen dem Speyerer Landesrechnungshof nicht weit genug. Bei der Zentralstelle seien 20 Stellen verzichtbar. Rund 80 Stellen seien bei Revierleitern, Gebietsförstern und sogenannten Produktionsleitern überflüssig. (tbg)

Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.34
Datum: Samstag, den 09. Februar 2013
Seite: Nr.15

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Bund Deutscher Forstleute Rheinland-Pfalz Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt Rheinland-Pfalz

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