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Bekenntnis zu Forstleuten in Rheinland - Pfalz

21.000 Unterschriften übergeben - Forstministerin Ulrike Höfken kündigt jährliche Einstellung von 35,5 jungen Forstleuten bis zum Jahr 2022 an

Am 19. März 2013 überreichten Vertreter des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) 21.000 Unterschriften im Umweltministerium in Mainz an Forstministerin Ulrike Höfken.

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Diese 21.000 Unterschriften waren im Zuge der gemeinsamen Resolution der forstlichen Gewerkschaften IG BAU und BDF „Pro Landesforsten – Heute braucht Forstleute“ innerhalb von acht Wochen gesammelt worden. 17.000 in händisch geführten Unterschriftenlisten und rund 4.000 Unterschriften mittels einer Online – Petition.

Mit ihren Unterschriften unterstützten 21.000 Mitbürger die Bemühungen der beiden berufsständischen Vertretungenden starken Personalabbau im Forstbereich zu stoppen und junge Nachwuchskräfte für die umfassende Betreuung der rheinland – pfälzischen Wälder einzustellen.

Rheinland-Pfalz ist als waldreichstes Bundesland zu 42 Prozent bewaldet –Tendenz steigend. Basis hierfür ist seit nunmehr exakt 300 Jahren eine nachhaltige und ganzheitliche Waldbewirtschaftung, welche, losgelöst von Partialinteressen,  dafür Sorge trägt, dass nicht mehr Holz entnommen wird als tatsächlich nachwächst und damit die Grundversorgung des Landes mit dem Rohstoffs Holz sicherstellt. Gleichzeitig wird dabei der Arterhaltung zahlreicher im naturbelassenen Lebensraum Wald beheimateten Arten sowie dem Erholungs– und Freizeitbedürfnis der Bevölkerung durch diese ganzheitliche Waldbewirtschaftung Rechnung getragen.  Verantwortlich für diese 835.000 ha Wald in Rheinland–Pfalz sind Forstleute. Diese waren nach einem über 25 Jahre währenden Personalabbau nunmehr augenscheinlich vom Aussterben betroffen, denn anders als beim rheinland–pfälzischen Wald wurde bei der Nachführung des forstlichen Nachwuchspersonals die nachhaltige Entwicklung außer Acht gelassen, wiesen der HPR – Vorsitzende Siegfried Rohs und BDF – Vorsitzende Jochen Raschdorf auf die stark rückläufige Personalentwicklung bei Landesforsten hin.

Das Durchschnittsalter stieg in der Folge in den vergangenen Jahren auf derzeit mehr als 53 Jahre. Die Mitarbeiterzahl nahm in den vergangenen zwanzig Jahren um über ein Drittel ab. Somit erbrachten alleine die Forstleute einen Großteil der im Jahresbericht des Rechnungshofs 2013 angegebenen 1.901 abgebauten Stellen im sonstigen Verwaltungsbereich, so Raschdorf und Rohs.

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Aufgrund des ungünstigen Altersaufbaus ist alleine in den kommenden zehn Jahren mit altersbedingten Abgängen von weiteren 574 der verbliebenen 1.630 Stellen zu rechnen. Mit der Folge, dass die ohnehin massiv vorhandenen krankheitsbedingten Ausfälle beim verbleibenden Personal weiter zunehmen werden.

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Die gesammelten Unterschriften Tausender von Unterstützer - darunter Mitarbeiter und deren Familienmitglieder und Freunde, Lehrer und Erzieherinnen, Kreistagmitglieder, Bürgermeister und Gemeinderäte waldbesitzender Gemeinden oder auch Waldsympathisanten - wurden nun am 19. März 2013 durch Siegfried Rohs und Christoph Ferdinand (beide IG BAU) sowie Jochen Raschdorf und Jürgen Thielen (beide BDF) an Forstministerin Ulrike Höfken übergeben.

Der Bund Deutscher Forstleute und die Industriegewerkschaft Bauen- Agrar- Umwelt sehen sich mit dieser fantastischen Unterstützung aus der Bevölkerung in Ihrer gemeinsamen Handlungsweise der letzten Wochen und Monate bestätigt.

Bereits am 21. Februar 2013 zeigte die Gemeinschaftsaktion die erste Wirkung. Anlässlich der IG BAU Podiumsdiskussion „ Haben Förster noch Zukunft in Rheinland – Pfalz „ in Halsenbach / Hunsrück wurde seitens Ministerin Höfken mitgeteilt, dass man sich mit Finanzminister Carsten Kühl auf einen jährlichen Einstellungskorridor in Höhe von 35,5 Stellen bis zum Jahr 2022 verständigt habe. Gleichzeitigt wurde festgelegt, dass die Personalstärke bei Landesforsten künftig nicht unter 1.461 Vollzeitstellen (ohne Ausbildungsverhältnisse) absinken soll.

Dies bedeutet übrigens, dass de facto weiterhin ein Personalabbau von 170 Personen (also ca. 10,5 %) bis zum Jahr 2022 stattfinden wird. Insofern kann man auch nicht von einer Besserstellung der Forstleute sprechen, urteilten der Vorsitzende der IG BAU Landesvertretung Rheinland – Pfalz, Christoph Ferdinand und Jürgen Thielen für den BDF.  Aber die Alternative wäre ein drastischer Personalabbau auf unter 1.100 Mitarbeiter im Jahr 2022 (und damit weiteren 35, 3 %) gewesen, der dann einer regelrechten Personalerosion geglichen hätte und in seinem Ausmaß und den Auswirkungen einzigartig im Bereich der rheinland-pfälzischen Verwaltung gewesen wäre. Insofern zeigten sich BDF und IG BAU, wenn nicht eben euphorisch, so doch durchaus zufrieden mit den Ankündigungen der Forstministerin.

In der Sitzung des Landesumweltausschusses am 12.3.2013 wurde dieser Sachverhalt nochmals von Ministerin Ulrike Höfken in Mainz bestätigt. Dies ging einher mit der Ankündigung einer dementsprechenden, rechtsverbindlichen Dienstvereinbarung, welche nach der Aufstellung des nächsten Doppelhaushaltes mit dem HPR – Forsten abgeschlossen werden soll. „ Hierauf haben IG BAU und BDF hingearbeitet“, kommentierten IG BAU und BDF die nun greifbare Personalmaßnahme im Forstbereich, welche von allen im Landtag vertretenen Fraktionen begrüßt wurde. Die Abgeordneten und auch Forstministerin Ulrike Höfken dürfen sich angesichts der nun vorliegenden 21.000 Unterschriften hinsichtlich ihrer Unterstützung für die rheinland-pfälzischen Förster bestätigt fühlen, so Ferdinand und Thielen.

Und diese Unterstützung ist auch wichtig – nicht nur für die Forstleute- sondern auch für den Wald in Rheinland – Pfalz, ist so doch sichergestellt, dass auch in Zukunft Forstleute nachhaltig und ganzheitlich für den Wald in Rheinland – Pfalz und damit auch für die Interessen der zahlreichen Waldnutzer tätig sein können.

Über uns

Bund Deutscher Forstleute Rheinland-Pfalz Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt Rheinland-Pfalz

Dieses Internetangebot und die Aktion "Für Wald und Mensch"
- Resolution PRO-LANDESFORSTEN 2013 -
sind eine gemeinsame Initiative der IG BAU und des BDF RLP.